Plattformökonomie

Die Platt­form­öko­no­mie bezeich­net ein digi­ta­les Wirt­schafts­mo­dell, bei dem zen­tra­le Online-Platt­for­men als Ver­mitt­ler zwi­schen ver­schie­de­nen Markt­ak­teu­ren wie Anbie­tern und Nach­fra­gern fun­gie­ren. Die­se Platt­for­men stel­len die not­wen­di­ge Infra­struk­tur bereit, um Trans­ak­tio­nen, Infor­ma­tio­nen oder Dienst­leis­tun­gen effi­zi­ent zusam­men­zu­füh­ren und digi­tal abzu­wi­ckeln. Ein wesent­li­ches Merk­mal ist dabei der Netz­werk­ef­fekt, durch den der Wert des Diens­tes für alle Betei­lig­ten mit stei­gen­der Nut­zer­zahl zunimmt. Bekann­te Bei­spie­le für die­ses Modell sind Unter­neh­men wie Ama­zon, Uber oder Airbnb, wel­che klas­si­sche Markt­struk­tu­ren durch ihre digi­ta­le Ver­net­zung grund­le­gend trans­for­mie­ren.