Die Plattformökonomie bezeichnet ein digitales Wirtschaftsmodell, bei dem zentrale Online-Plattformen als Vermittler zwischen verschiedenen Marktakteuren wie Anbietern und Nachfragern fungieren. Diese Plattformen stellen die notwendige Infrastruktur bereit, um Transaktionen, Informationen oder Dienstleistungen effizient zusammenzuführen und digital abzuwickeln. Ein wesentliches Merkmal ist dabei der Netzwerkeffekt, durch den der Wert des Dienstes für alle Beteiligten mit steigender Nutzerzahl zunimmt. Bekannte Beispiele für dieses Modell sind Unternehmen wie Amazon, Uber oder Airbnb, welche klassische Marktstrukturen durch ihre digitale Vernetzung grundlegend transformieren.

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Das richtungsweisende BAG-Urteil 2020 definiert den Arbeitnehmerstatus von Crowdworkern neu. Erfahren Sie mehr über Scheinselbstständigkeit, Sozialversicherungspflichten und die Anpassung von Geschäftsmodellen in der digitalen Plattformökonomie in Deutschland.

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