Lohndumping bezeichnet die Praxis von Arbeitgebern, Löhne zu zahlen, die deutlich unter den tariflich vereinbarten oder ortsüblichen Vergütungen liegen. Ziel ist es meist, durch geringere Personalkosten einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz zu erzielen. Oft werden dabei gesetzliche Mindeststandards oder Mindestlöhne umgangen, was zu einem sozialen Abwärtswettbewerb führt. Dies schadet langfristig sowohl den betroffenen Arbeitnehmern als auch dem gesamten Lohnniveau einer Branche.

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Die Koalition einigt sich beim Tariftreuegesetz auf einen Kompromiss mit Abstrichen. Analysen zu rechtlichen Folgen, Kritik und Strategien für Betriebsräte.

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Analyse des neuen Bundestariftreuegesetzes. Erfahren Sie alles über Ziele, Chancen für Arbeitnehmer und die Kritik an steigender Bürokratie bei Vergaben.