Kahlschlag

Kahl­schlag bezeich­net in der Forst­wirt­schaft das voll­stän­di­ge Fäl­len aller Bäu­me auf einer bestimm­ten Wald­flä­che in einem ein­zi­gen Arbeits­gang. Die­se radi­ka­le Metho­de wird öko­lo­gisch oft kri­tisch bewer­tet, da sie den Boden schutz­los der Wit­te­rung aus­setzt und den Lebens­raum für vie­le Tier- und Pflan­zen­ar­ten zer­stört. Im über­tra­ge­nen Sin­ne ver­wen­det man den Begriff zudem für mas­si­ve Kür­zun­gen oder den plötz­li­chen Abbau von Stel­len in der Wirt­schaft und Poli­tik. In bei­den Fäl­len steht das Wort für eine umfas­sen­de und meist fol­gen­schwe­re Besei­ti­gung bestehen­der Struk­tu­ren.