Bundesdatenschutzgesetz

Das Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz (BDSG) ist ein deut­sches Gesetz, das den Umgang mit per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten regelt und das Grund­recht auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung schützt. Es dient pri­mär dazu, die Bestim­mun­gen der EU-Daten­schutz-Grund­ver­ord­nung (DSGVO) auf natio­na­ler Ebe­ne zu ergän­zen und zu kon­kre­ti­sie­ren. Das Gesetz gilt für öffent­li­che Stel­len des Bun­des sowie für pri­va­te Unter­neh­men, sofern die DSGVO kei­ne abschlie­ßen­den Rege­lun­gen trifft oder spe­zi­fi­sche Öff­nungs­klau­seln nutzt. Damit legt das BDSG wich­ti­ge Rah­men­be­din­gun­gen für Berei­che wie die Daten­ver­ar­bei­tung am Arbeits­platz oder die Bestel­lung von Daten­schutz­be­auf­trag­ten fest.


  • Grundlagen des Mitarbeiterdatenschutzes in Call-Centern

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    Grundlagen des Mitarbeiterdatenschutzes in Call-Centern

    Die Digi­ta­li­sie­rung der Arbeits­welt hat die Daten­schutz­an­for­de­run­gen in Call-Cen­tern stark ver­än­dert. Mit­ar­bei­ter­da­ten­schutz steht im Mit­tel­punkt, da per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten täg­lich ver­ar­bei­tet wer­den. Dies umfasst alles von Kun­den­ge­sprä­chen bis hin zur Leis­tungs­über­wa­chung der Ange­stell­ten. Die DSGVO und das BDSG set­zen den recht­li­chen Rah­men, inner­halb des­sen Call-Cen­ter agie­ren müs­sen, um den Daten­schutz zu gewähr­leis­ten. Der Betriebs­rat spielt eine…