Lehrerarbeitszeit: Aktuelle Studien zeigen Umfang und Belastung

Lehrerarbeitszeit: Aktuelle Studien zeigen Umfang und Belastung

Die Arbeits­be­las­tung von Lehr­kräf­ten ist ein viel dis­ku­tier­tes The­ma im Bil­dungs­be­reich. Stu­di­en zei­gen, dass Leh­re­rin­nen und Leh­rer oft über die regu­lä­re Arbeits­zeit hin­aus arbei­ten, was zu Stress und Burn­out füh­ren kann. Die­ser Arti­kel unter­sucht den Umfang der Leh­rer­ar­beits­zeit anhand aktu­el­ler For­schungs­er­geb­nis­se, beleuch­tet die ver­schie­de­nen Belas­tungs­fak­to­ren und dis­ku­tiert mög­li­che Lösungs­an­sät­ze, um die Arbeits­be­din­gun­gen zu ver­bes­sern. Dabei wer­den sowohl quan­ti­ta­ti­ve Daten als auch qua­li­ta­ti­ve Aspek­te berück­sich­tigt, um ein umfas­sen­des Bild der Situa­ti­on zu zeichnen.

Der Umfang der Lehrerarbeitszeit: Eine Analyse aktueller Studien

Die Fra­ge nach dem tat­säch­li­chen Umfang der Leh­rer­ar­beits­zeit ist kom­plex. Wäh­rend die ver­trag­lich ver­ein­bar­te Arbeits­zeit klar defi­niert ist, zeigt die Rea­li­tät oft ein ande­res Bild. Aktu­el­le Stu­di­en bemü­hen sich, die tat­säch­lich geleis­te­ten Arbeits­stun­den zu erfas­sen und mit den ver­trag­li­chen Ver­trags­stun­den zu vergleichen.

Eine Ana­ly­se ver­schie­de­ner Stu­di­en zeigt, dass die Leh­rer­ar­beits­zeit häu­fig über die ver­trag­lich fest­ge­leg­ten Stun­den hin­aus­geht. Dies ist nicht nur in Deutsch­land ein Pro­blem, son­dern auch in ande­ren Län­dern zu beob­ach­ten. Lehr­kräf­te inves­tie­ren einen erheb­li­chen Teil ihrer Zeit in Tätig­kei­ten, die über den rei­nen Unter­richt hin­aus­ge­hen. Dazu gehö­ren unter ande­rem die Vor- und Nach­be­rei­tung des Unter­richts, die Kor­rek­tur von Arbei­ten, die Teil­nah­me an Kon­fe­ren­zen und die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Eltern.

Das Deut­sche Schul­por­tal fasst die Ergeb­nis­se ver­schie­de­ner Stu­di­en in einer Info­gra­fik zusam­men und ver­deut­licht, dass die Leh­rer­ar­beits­zeit ein The­ma ist, das inten­siv dis­ku­tiert wird. Die Daten­er­he­bung zur Leh­rer­ar­beits­zeit ist metho­disch anspruchs­voll, da die Arbeits­zeit der Lehr­kräf­te oft nicht zen­tral erfasst wird und auf Selbst­aus­künf­ten basiert. Eine genaue Ana­ly­se ist jedoch essen­zi­ell, um die Arbeits­be­din­gun­gen rea­lis­tisch ein­schät­zen und Ver­bes­se­rungs­po­ten­zia­le iden­ti­fi­zie­ren zu können.

Leh­rer­ar­beits­zeit — So vie­le Stun­den arbei­ten Leh­re­rin­nen und … (deutsches-schulportal.de)

Belastungsfaktoren im Lehrerberuf: Mehr als nur Unterricht

Der Leh­rer­be­ruf ist weit mehr als nur die rei­ne Unter­richts­tä­tig­keit. Ein erheb­li­cher Teil der Arbeits­zeit ent­fällt auf ande­re Auf­ga­ben, die oft unter­schätzt wer­den. Zu den wesent­li­chen Belas­tungs­fak­to­ren gehören:

  • Unter­richts­vor­be­rei­tung: Die sorg­fäl­ti­ge Vor­be­rei­tung des Unter­richts ist zeit­auf­wen­dig und erfor­dert eine inten­si­ve Aus­ein­an­der­set­zung mit den Lern­in­hal­ten und den Bedürf­nis­sen der Schü­le­rin­nen und Schüler.
  • Kor­rek­tur­ar­bei­ten: Die Kor­rek­tur von Klas­sen­ar­bei­ten, Tests und Haus­auf­ga­ben nimmt einen erheb­li­chen Teil der Arbeits­zeit ein.
  • Eltern­ge­sprä­che: Die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Eltern ist ein wich­ti­ger Bestand­teil der päd­ago­gi­schen Arbeit und erfor­dert Zeit und Empathie.
  • Kon­fe­ren­zen: Die Teil­nah­me an Kon­fe­ren­zen, Fach­sit­zun­gen und Fort­bil­dun­gen ist not­wen­dig, um den Unter­richt zu koor­di­nie­ren und sich fach­lich weiterzubilden.
  • Admi­nis­tra­ti­ve Auf­ga­ben: Die Erle­di­gung admi­nis­tra­ti­ver Auf­ga­ben, wie z.B. das Aus­fül­len von For­mu­la­ren, die Ver­wal­tung von Schü­ler­da­ten und die Orga­ni­sa­ti­on von Ver­an­stal­tun­gen, bean­sprucht eben­falls einen Teil der Arbeitszeit.

Laut einem Arti­kel im Spie­gel Online ent­fällt nur etwa ein Drit­tel der Leh­rer­ar­beits­zeit tat­säch­lich auf den Unter­richt. Die übri­ge Zeit wird für die genann­ten Tätig­kei­ten auf­ge­wen­det. Die­se hohe Arbeits­be­las­tung kann sich nega­tiv auf die Gesund­heit und das Wohl­be­fin­den der Leh­re­rin­nen und Leh­rer aus­wir­ken. Stress, Burn­out und psy­chi­sche Erkran­kun­gen sind mög­li­che Fol­gen. Es ist daher wich­tig, die Belas­tungs­fak­to­ren zu erken­nen und Maß­nah­men zu ergrei­fen, um die Arbeits­be­din­gun­gen zu verbessern.

Schu­le: Rund ein Drit­tel der Arbeits­zeit von Lehr­kräf­ten ent­fällt auf … (spiegel.de)

Regionale Unterschiede in der Lehrerarbeitszeit

Die Arbeits­be­din­gun­gen und Belas­tun­gen von Lehr­kräf­ten sind nicht über­all gleich. Es gibt deut­li­che regio­na­le Unter­schie­de, die sich sowohl zwi­schen den Bun­des­län­dern als auch inner­halb der ein­zel­nen Bun­des­län­der je nach Schul­form zei­gen kön­nen. So kön­nen bei­spiels­wei­se Leh­rer an Grund­schu­len in länd­li­chen Gebie­ten mit ande­ren Her­aus­for­de­run­gen kon­fron­tiert sein als Leh­rer an Gym­na­si­en in Großstädten.

Ein wich­ti­ger Fak­tor für regio­na­le Unter­schie­de ist die Aus­stat­tung der Schu­len. In eini­gen Bun­des­län­dern und Kom­mu­nen ste­hen mehr Res­sour­cen für Per­so­nal, Aus­stat­tung und Fort­bil­dung zur Ver­fü­gung als in ande­ren. Dies kann sich direkt auf die Arbeits­be­las­tung der Leh­rer aus­wir­ken, da sie bei­spiels­wei­se weni­ger Zeit für admi­nis­tra­ti­ve Auf­ga­ben auf­wen­den müs­sen, wenn ihnen aus­rei­chend Ver­wal­tungs­per­so­nal zur Sei­te steht. Auch die Klas­sen­grö­ßen vari­ie­ren regio­nal, was sich eben­falls auf den Arbeits­auf­wand für die Vor- und Nach­be­rei­tung des Unter­richts sowie die Kor­rek­tur von Arbei­ten auswirkt.

Ein wei­te­rer Aspekt sind die unter­schied­li­chen Bil­dungs­po­li­ti­ken der Bun­des­län­der. Jedes Bun­des­land hat sei­ne eige­nen Lehr­plä­ne, Prü­fungs­ord­nun­gen und För­der­pro­gram­me. Dies führt dazu, dass Leh­rer in ver­schie­de­nen Bun­des­län­dern unter­schied­li­che Anfor­de­run­gen erfül­len müs­sen und unter­schied­li­che Unter­stüt­zung erhal­ten. Die Stu­die soll klä­ren: Wie vie­le Stun­den arbei­ten Leh­rer in Sach­sen … (mdr.de) berich­tet bei­spiels­wei­se über eine Stu­die in Sach­sen, die die tat­säch­li­che Arbeits­zeit von Leh­rern ermit­teln soll. Sol­che Stu­di­en kön­nen dazu bei­tra­gen, regio­na­le Unter­schie­de auf­zu­de­cken und zu verstehen.

Dar­über hin­aus spie­len auch sozio­öko­no­mi­sche Fak­to­ren eine Rol­le. In sozi­al schwa­chen Regio­nen sind Leh­rer oft mit zusätz­li­chen Her­aus­for­de­run­gen kon­fron­tiert, wie z.B. einem höhe­ren Anteil von Schü­lern mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund oder Lern­schwie­rig­kei­ten. Dies erfor­dert einen höhe­ren För­der­be­darf und eine inten­si­ve­re Zusam­men­ar­beit mit Eltern und sozia­len Einrichtungen.

Die Auswirkungen hoher Arbeitsbelastung auf die Gesundheit und Motivation von Lehrkräften

Die hohe Arbeits­be­las­tung im Leh­rer­be­ruf hat erheb­li­che Aus­wir­kun­gen auf die Gesund­heit und Moti­va­ti­on der Lehr­kräf­te. Stu­di­en zei­gen, dass Leh­re­rin­nen und Leh­rer häu­fig unter Stress, Burn­out und ande­ren psy­chi­schen Erkran­kun­gen lei­den. Die stän­di­ge Belas­tung durch Unter­richts­vor­be­rei­tung, Kor­rek­tur­ar­bei­ten, Eltern­ge­sprä­che, Kon­fe­ren­zen und admi­nis­tra­ti­ve Auf­ga­ben kann zu einer chro­ni­schen Über­las­tung füh­ren, die sich nega­tiv auf die kör­per­li­che und see­li­sche Gesund­heit auswirkt.

Stress ist ein häu­fi­ges Sym­ptom bei Lehr­kräf­ten. Er äußert sich in Form von Schlaf­stö­run­gen, Kopf­schmer­zen, Magen-Darm-Pro­ble­men und einer erhöh­ten Reiz­bar­keit. Chro­ni­scher Stress kann lang­fris­tig zu schwer­wie­gen­de­ren gesund­heit­li­chen Pro­ble­men füh­ren, wie z.B. Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen oder Depressionen.

Burn­out ist ein Zustand emo­tio­na­ler, kör­per­li­cher und geis­ti­ger Erschöp­fung, der durch chro­ni­schen Stress am Arbeits­platz ver­ur­sacht wird. Typi­sche Sym­pto­me sind Gefüh­le von Hoff­nungs­lo­sig­keit, Zynis­mus und eine ver­min­der­te Leis­tungs­fä­hig­keit. Burn­out kann dazu füh­ren, dass Leh­re­rin­nen und Leh­rer ihren Beruf nicht mehr aus­üben kön­nen und lang­fris­tig aus dem Arbeits­le­ben ausscheiden.

Auch die Moti­va­ti­on der Lehr­kräf­te lei­det unter der hohen Arbeits­be­las­tung. Wenn Leh­re­rin­nen und Leh­rer stän­dig über­las­tet sind, ver­lie­ren sie die Freu­de an ihrem Beruf und füh­len sich demo­ti­viert. Dies kann sich nega­tiv auf die Unter­richts­qua­li­tät aus­wir­ken, da demo­ti­vier­te Leh­re­rin­nen und Leh­rer weni­ger enga­giert sind und weni­ger Ener­gie in die Gestal­tung ihres Unter­richts inves­tie­ren. Eine Stu­die: Lehr­kräf­te arbei­ten deut­lich mehr, als sie müss­ten (die … (news4teachers.de) unter­streicht, dass Lehr­kräf­te ten­den­zi­ell mehr arbei­ten als sie müss­ten, was lang­fris­tig zu Frus­tra­ti­on füh­ren kann.

Die hohe Arbeits­be­las­tung hat auch Aus­wir­kun­gen auf die Unter­richts­qua­li­tät. Wenn Leh­re­rin­nen und Leh­rer unter Stress ste­hen oder Burn­out-Sym­pto­me zei­gen, kön­nen sie sich weni­ger gut auf den Unter­richt kon­zen­trie­ren und ihren Schü­lern nicht die best­mög­li­che Unter­stüt­zung bie­ten. Dies kann zu schlech­te­ren Lern­ergeb­nis­sen und einer gerin­ge­ren Moti­va­ti­on der Schü­ler führen.

Lösungsansätze zur Reduzierung der Lehrerarbeitszeit und Entlastung

Um die Arbeits­be­las­tung von Lehr­kräf­ten zu redu­zie­ren und ihre Arbeits­be­din­gun­gen zu ver­bes­sern, sind umfas­sen­de Maß­nah­men erfor­der­lich. Es gibt ver­schie­de­ne Lösungs­an­sät­ze, die sowohl auf indi­vi­du­el­ler als auch auf insti­tu­tio­nel­ler Ebe­ne umge­setzt wer­den können.

Ein wich­ti­ger Ansatz­punkt ist die Redu­zie­rung admi­nis­tra­ti­ver Auf­ga­ben. Vie­le Leh­re­rin­nen und Leh­rer ver­brin­gen einen erheb­li­chen Teil ihrer Arbeits­zeit mit Ver­wal­tungs­auf­ga­ben, die nicht direkt mit dem Unter­rich­ten zu tun haben. Durch die Ein­füh­rung von Unter­stüt­zungs­sys­te­men, wie z.B. Ver­wal­tungs­as­sis­ten­ten oder digi­ta­le Tools, kön­nen Leh­re­rin­nen und Leh­rer von die­sen Auf­ga­ben ent­las­tet wer­den und mehr Zeit für die Vor- und Nach­be­rei­tung des Unter­richts sowie die indi­vi­du­el­le För­de­rung ihrer Schü­ler haben. Das Arbeits­zeit-Akti­ons­jahr | GEW Ham­burg (gew-hamburg.de) der GEW Ham­burg zeigt, wie wich­tig es ist, das The­ma Arbeits­zeit in den Fokus zu rücken und kon­kre­te Maß­nah­men zur Ent­las­tung zu fordern.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Aspekt ist die För­de­rung der Work-Life-Balan­ce. Leh­re­rin­nen und Leh­rer soll­ten aus­rei­chend Zeit für Erho­lung und Frei­zeit haben, um ihre Bat­te­rien wie­der auf­zu­la­den und Stress abzu­bau­en. Dies kann durch fle­xi­ble Arbeits­zeit­mo­del­le, die Mög­lich­keit zur Teil­zeit­ar­beit oder die För­de­rung von gesund­heits­för­dern­den Maß­nah­men, wie z.B. Sport­an­ge­bo­te oder Stress­ma­nage­ment-Semi­na­re, erreicht werden.

Auch die Ver­bes­se­rung der Arbeits­be­din­gun­gen an den Schu­len kann zur Ent­las­tung der Leh­rer bei­tra­gen. Dazu gehö­ren eine gute Aus­stat­tung der Schu­len mit moder­nen Lehr­mit­teln, eine ange­neh­me Arbeits­at­mo­sphä­re und eine unter­stüt­zen­de Schul­lei­tung. Eine offe­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on und ein kon­struk­ti­ver Umgang mit Kon­flik­ten kön­nen dazu bei­tra­gen, das Arbeits­kli­ma zu ver­bes­sern und Stress abzubauen.

Dar­über hin­aus ist es wich­tig, das Bewusst­sein für die Belas­tung der Leh­re­rin­nen und Leh­rer in der Öffent­lich­keit zu schär­fen und die Wert­schät­zung für ihre Arbeit zu erhö­hen. Eine posi­ti­ve öffent­li­che Wahr­neh­mung kann dazu bei­tra­gen, das Image des Leh­rer­be­rufs zu ver­bes­sern und mehr Men­schen für die­sen wich­ti­gen Beruf zu gewinnen.

Lehrerarbeitszeit und der Lehrermangel: Ein Zusammenhang

Der Leh­rer­man­gel ist ein drän­gen­des Pro­blem in vie­len Regio­nen. Die hohe Arbeits­be­las­tung im Leh­rer­be­ruf wird oft als ein Fak­tor genannt, der zur Ver­schär­fung die­ses Man­gels bei­trägt. Poten­zi­el­le Bewer­ber schre­cken vor den lan­gen Arbeits­zei­ten und dem hohen Stress­le­vel zurück. Wer­den die Arbeits­be­din­gun­gen im Leh­rer­be­ruf nicht ver­bes­sert, könn­te sich der Per­so­nal­man­gel wei­ter aus­wei­ten. Attrak­ti­ve­re Arbeits­be­din­gun­gen, wie bei­spiels­wei­se eine Redu­zie­rung der admi­nis­tra­ti­ven Auf­ga­ben, mehr Zeit für die Unter­richts­vor­be­rei­tung und eine bes­se­re Work-Life-Balan­ce, könn­ten dazu bei­tra­gen, dass sich mehr Men­schen für den Leh­rer­be­ruf ent­schei­den. Auch die Wert­schät­zung der Arbeit von Lehr­kräf­ten spielt eine wich­ti­ge Rol­le. Eine posi­ti­ve Wahr­neh­mung des Berufs­stan­des in der Gesell­schaft kann dazu bei­tra­gen, das Image des Leh­rer­be­rufs zu ver­bes­sern und ihn für jun­ge Men­schen attrak­ti­ver zu machen.

Fazit

Die vor­lie­gen­de Ana­ly­se aktu­el­ler Stu­di­en zur Leh­rer­ar­beits­zeit ver­deut­licht die immense Belas­tung, der Leh­re­rin­nen und Leh­rer tag­täg­lich aus­ge­setzt sind. Die Dis­kre­panz zwi­schen ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Arbeits­zei­ten und der tat­säch­lich geleis­te­ten Arbeit ist oft erheb­lich. Um die Gesund­heit und Moti­va­ti­on der Lehr­kräf­te lang­fris­tig zu erhal­ten und dem sich abzeich­nen­den Leh­rer­man­gel wirk­sam ent­ge­gen­zu­steu­ern, bedarf es umfas­sen­der Maß­nah­men zur Arbeits­ent­las­tung. Dies erfor­dert ein tief­grei­fen­des Umden­ken in der Bil­dungs­po­li­tik und die unbe­ding­te Bereit­schaft, nach­hal­tig in ver­bes­ser­te Arbeits­be­din­gun­gen für Leh­re­rin­nen und Leh­rer zu inves­tie­ren. Nur so kann sicher­ge­stellt wer­den, dass der Leh­rer­be­ruf auch in Zukunft attrak­tiv bleibt und qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te gewon­nen wer­den kön­nen, die unse­re Kin­der und Jugend­li­chen best­mög­lich auf die Her­aus­for­de­run­gen der Zukunft vorbereiten.

Weiterführende Quellen