20. Mai: Heute ist Weltbienentag 2022

Die Biene: So klein und doch überlebensnotwendig

Ein Tag zu Ehren der Biene. Ein Tag, an welchem weltweit an die absolute Wichtigkeit dieser Tiere erin­nert wird. Denn sie ist über­lebenswichtig für unser weit­eres Fortbeste­hen auf diesem Planeten.

Ohne ihre Bestäubung wür­den viele Früchte nicht wach­sen und die Ernte kön­nte somit nicht gedei­hen. Es gibt mehrere Dinge die dafür ver­ant­wortlich sind, dass es soweit kom­men kon­nte. Zum einen die Var­roa-Milbe, dieser Schädling hat sich vor 40 Jahren von Asien aus­ge­hend über die ganze Welt ver­bre­it­et und dez­imiert seit­dem die Honigbiene. 

Aber auch die Wild­bi­ene­narten sind bedro­ht. In unser­er mod­er­nen Zivil­i­sa­tion haben sie kaum noch einen Platz zum Über­leben. Wild­bi­enen sind schon früh im Jahr aktiv und benöti­gen geöffnete Blüten damit sie an den Nek­tar gelan­gen kön­nen. Ein üppiger Garten oder Balkon mit Kräutern und Obstpflanzen wer­den gerne ange­flo­gen. Des weit­eren bieten sich Wiesen­blu­men­mis­chun­gen an, die am besten in Bio­qual­ität käu­flich erwor­ben wer­den können. 

Sie benöti­gen aber auch Nist­möglichkeit­en. Dreivier­tel der Wild­bi­enen brüten im Boden und fliegen um die bekan­nten Insek­ten­ho­tels lei­der einen großen Bogen. Ide­al­er­weise lässt man im Garten einen son­ni­gen Platz unbepflanzt und verteilt ein wenig lehmhalti­gen Sand. Über eine kleine Trinkstätte in Form ein­er Wasser­schale mit einem Stein zum Lan­den in der Mitte freuen sich die Bienen außerdem. 

Wir kön­nen also einiges tun um auch diesen kleinen Bewohn­ern unseres Plan­eten unter die Flügel zu greifen und ihnen zu helfen.

Warum eigentlich der 20. Mai? 

Anton Jan­scha geboren am 20. Mai 1734 in Bres­niza, war ein slowenis­ch­er Hofimk­er­meis­ter von Maria There­sia in Wien. Er erfand die Zargen­be­trieb­sweise und war Rek­tor der weltweit ersten mod­er­nen Imk­erei-Schule. Eben­falls ist er Ver­fass­er viel­er Büch­er über Bienen­zucht sowie Imkerei.