Online-Recht

Das Online-Recht, oft auch Inter­net­recht genannt, ist kein eigen­stän­di­ges Gesetz­buch, son­dern ein fach­über­grei­fen­der Rechts­be­reich, der alle juris­ti­schen Aspek­te der Inter­net­nut­zung umfasst. Es kom­bi­niert klas­si­sche Gebie­te wie das Zivil‑, Straf- und Urhe­ber­recht mit spe­zi­el­len digi­ta­len Vor­schrif­ten zum Daten­schutz oder dem elek­tro­ni­schen Geschäfts­ver­kehr. Die zen­tra­len Zie­le sind der Schutz von Nut­zer­rech­ten, die rechts­si­che­re Gestal­tung von Online-Ver­trä­gen sowie die Bekämp­fung von Rechts­ver­stö­ßen im digi­ta­len Raum. Da das Inter­net kei­ne phy­si­schen Gren­zen kennt, spielt zudem die inter­na­tio­na­le Har­mo­ni­sie­rung von Rechts­nor­men eine ent­schei­den­de Rol­le.