Juristische Effizienz

Juris­ti­sche Effi­zi­enz bezeich­net das Ver­hält­nis zwi­schen einem ange­streb­ten recht­li­chen Ziel und dem dafür not­wen­di­gen Auf­wand an Zeit, Kos­ten und per­so­nel­len Res­sour­cen. Sie zielt dar­auf ab, Geset­ze und Ver­fah­ren so zu gestal­ten, dass recht­li­che Kon­flik­te mit mini­ma­len gesell­schaft­li­chen Rei­bungs­ver­lus­ten gelöst wer­den. Dabei wer­den häu­fig öko­no­mi­sche Prin­zi­pi­en ange­wandt, um die größt­mög­li­che Wohl­fahrt oder den opti­ma­len Nut­zen einer Rege­lung sicher­zu­stel­len. Ein effi­zi­en­tes Rechts­sys­tem ver­bin­det somit den Anspruch auf Gerech­tig­keit mit Schnel­lig­keit und wirt­schaft­li­cher Ver­nunft.