Überbrückungshilfe III kann endlich beantragt werden – Neustarthilfe für Solo-Selbständige lässt jedoch noch auf sich warten

Bereits seit geraumer Zeit ist die Überbrückungshilfe III des Bundes angekündigt. Allerdings ist erst seit wenigen Tagen eine Antragstellung möglich. Und das zunächst auch erstmal nur über die sog. prüfenden Dritten

Egal welche „Corona-Hilfen“ es auch betraf, die Bund oder Länder in der Pandemie-Krise auch auflegten, eines war wohl immer gleich:

Diejenigen, die auf die Gelder angewiesen waren, brauchten Geduld. Und das oftmals gleich mehrfach. Zunächst musste man darauf warten, bis die Inhalte der Programme feststanden. Dann folgte das Warten darauf, endlich die Anträge stellen zu können. Und zu guter Letzt dauerte es dann oftmals auch noch wochenlang, bis die Gelder dann tatsächlich flossen.

Sicherlich mag es für viele Verzögerungen nachvollziehbare Gründe gegeben haben – und vermutlich auch noch geben. Diejenigen aber, deren Existenz auf dem Spiel steht, und die sich auf „kurzfristig, schnell und unbürokratisch“ verlassen haben, saßen häufig auf glühenden Kohlen und bangten in der Zwischenzeit um ihre wirtschaftliche Existenz.

Anträge für Überbrückungshilfe III nun endlich möglich

Ähnlich sieht es nun leider auch mit der Überbrückungshilfe III aus. Lange angekündigt – allerdings schon seit geraumer Zeit mit dem Hinweis versehen, sie im Februar beantragen zu können.

Am vergangenen Mittwoch (10. Februar 2021) war es nun endlich soweit: Anträge auf Überbrückungshilfe III können nun beantragt werden.

Auch diesmal kann der Antrag allerdings – zumindest vorerst – nicht vom Unternehmer oder der Unternehmerin selbst gestellt werden. Vielmehr muss die Antragstellung über sog. prüfende Dritte erfolgen. Als solche gelten Steuerberater*innen, Wirtschaftsprüfer*innen, vereidigte Buchprüfer*innen sowie Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte.

Wieder einmal hat ein Corona-Programm also einen gewaltigen Haken. Und erneut trifft es mit den Soloselbstständigen die wahrscheinlich schwächsten Glieder in der Kette, da sie derzeit weiterhin auf Hilfe warten müssen.

Die im Rahmen der Überbrückungshilfe III geplante Neustarthilfe für Soloselbstständige, mit einem pauschalen Zuschuss von bis zu 7500 Euro, wird nicht zeitgleich ausgezahlt. Sie kann zwar voraussichtlich im Februar beantragt werden. Ein Termin steht aber weiterhin aus.

Schon jetzt den Antrag auf Überbrückungshilfe III durch einen Anwalt stellen lassen

Warten Sie nicht zu lange und lassen Sie schon jetzt Ihren Antrag auf Überbrückungshilfe III professionell durch einen Anwalt stellen.

Die Anwaltskosten für den Antrag auf Überbrückungshilfe werden im Rahmen der Förderung vom Land bis zu 90 Prozent erstattet.

Haben Sie noch Fragen? Mein Team und ich stehen Ihnen telefonisch (0234 4384130) oder per E-Mail (mail@ibp-kanzlei.de) gerne zur Verfügung..

Glückauf, Ihr
Andreas Galatas